Durch die Everglades

Jetzt gehts durch die Everglades, die Sumpflandschaft im tropischen Süden Floridas. Von Miami ging die Fahrt westwärts, nach einer Fahrt durch endlose Vororte endet irgendwann schlagartig das bebaute Gebiet und schon ist man in den Everglades. Die Straße führt nun oft kilometerlang geradeaus, links und rechts kann man immer wieder lange Entwässerungskanäle erblicken. Ratsam scheint es bei einem dringenden Bedürfnis einen der Rastplätze aufzusuchen, an einem solchen Rastplatz kann man von einem Holzsteg aus nämlich Alligatoren in einem dieser Kanäle beobachten – gar nicht mal so wenige, nicht besonders kleine Exemplare räkeln sich da in der Sonne. Und genau solche Kanäle sind auch überall am Straßenrand….
Zu einem Besuch der Everglades gehört natürlich auch eine Fahrt auf einem Propellerboot durch die Everglades dazu. Wir buchten eine Fahrt bei “Captain Doug´s Small Airboat Tours”, nach langsamer Ausfahrt aus der Marina (wir hatten auch einen tierischen Mitfahrer wie man bei den Fotos sieht) gings auch schon mit Vollgas durch die engen Kanäle, und zwar ganz schön schnell. Kein Wunder, wird doch das Boot von einem Chevy Small Block V8 angetrieben, dürfte also wohl 5,7 Liter Hubraum und ordentlich Saft unter der Haube..äh vor dem Propeller haben. Die Kanäle die befahren werden sind allerdings oft ziemlich schmal und es kreuzen immer wieder Seitenkanäle. Zudem sind auch nichtmotorisierte Wasserfahrzeuge (Paddelboote) unterwegs auf die der Captain auch achten muss, in der Regel gilt hier aber das Recht des Stärkeren. Auf die Frage was den passieren würde wenn plötzlich ein Kanu aus einem der Seitenkanäle einbiegen würde antwortet der Captain: bremsen können wir nicht mehr, also müssen die Paddler darauf achten nicht vor einem heranrasenden Propellerboot den Kanal zu queren – aber die hören uns sowieso rechtzeitig. Extrem coole Einstellung in einem Land wo man für alles und jedes verklagt werden kann…… ;-)
Nach der Airbout Tour besuchten wir noch Everglades City, die Hauptstadt der Region mitten in dieser Sumpflandschaft, hat auch irgendwie einen eigenen Flair.

Hier gehts zu Teil 2 der Reise: Unterwegs in und um Miami
Teil 4 folgt in Kürze…

Unterwegs in und um Miami

Zurück von den Florida Keys hatten wir einige Tage Aufenthalt in Miami, Zeit genug um sich einige Hotspots der Stadt und der Umgebung anzusehen. Der Hotspot in Miami ist natürlich Miami Beach! Unser Hotel, das “Palms South Beach” lag direkt am Strand, ideal also für einen schnellen Hüpfer ins Meer oder um den Sonnenaufgang am Strand zu genießen. Ebenfalls zu den Top 10 Sehenswürdigkeiten von Miami gehört natürlich das Art Deko Viertel im Süden von Miami Beach. Hier kann man gut essen gehen oder sich in einer der zahlreichen Bars einen Drink genehmigen – oder ein übereifriger Einheimischer will einem (so wie mir passiert) als selbsternannter Fremdenführer unbedingt  das Haus zeigen in dem Modeschöpfer Gianni Versace 1997 ermordet wurde, gut dass ich das also nun auch weiß. ;-)
Was hab ich sonst noch gesehen? Z.B. die Universität (University of Miami) und auch die “Frost School of Music”, Coral Gables, Coconut Grove, das schöne altehrwürdige “Biltmore Hotel”, also auch Orte die nicht unbedingt auf einer klassischen Liste von Sehenswürdigkeiten für den Großraum Miami stehen.
So, genug geschwaffelt für heute, weitere Informationen gibts bei den jeweiligen Bildern:

Weiterführende Links:
Hotel Palms South Beach
Veranstaltungsinfos für den Großraum Miami
Biltmore Hotel

Hier gehts zu Teil 1 der Reise: Florida Keys
Hier gehts zu Teil 3 der Reise: Durch die Everglades

Florida Keys – von Miami nach Key West

Der Winter heuer zieht sich ja schon ziemlich lange dahin, immer noch ist es kalt und der Schnee will auch nicht schmelzen, an Plusgrade im zweistelligen Bereich wagt man gar nicht mehr zu denken – da passt doch – zumindest als visuelle Entschädigung – ein Reisebericht über Florida, Sonne, Strand und Palmen perfekt, oder? Also dann, los gehts…

Genau genommen gehts aber nicht nur durch Florida, die Reise führt aber zuerst durch Florida, dann gehts an der Golfküste entlang weiter bis nach New Orleans – aber alles der Reihe nach.

Ausgangspunkt unserer Reise ist Miami wo wir nach einem mehrstündigen Flug bei schönstem Wetter eintreffen. Wir lassen Miami aber erst mal “links liegen” und fahren gleich weiter mit dem Mietwagen in Richtung Süden – unser Ziel sind die Florida Keys.
Von Downtown Miami geht die Fahrt durch lange Vororte auf dem Highway No.1 in Richtung Süden, irgendwann werden die Häuser weniger und die sumpfige Landschaft (wir befinden uns ja in den Ausläufern der Everglades) mehr, bis wir schließlich das Meer erreichen und über mehrere kleine Brücken auf die erste Insel der Florida Keys fahren: Key Largo. Zufällig machen wir genau dort Fotopause wo der berühmte Film “Key Largo” gedreht wurde, und natürlich werden auch ein paar Bilder am herrlich tropischen Strand gemacht, dann geht es weiter in Richtung Süden.
Die Florida Keys sind eine Kette aus über 200 Koralleninseln mit einer Gesamtlänge von über 290 km (180 Meilen), die durch den “Overseas Highway” mittels zahlreicher kürzerer und längerer Brücken verbunden sind. Die längste Brücke ist die “Seven Mile Bridge” die dem Namen entsprechend 7 Meilen (11 km) lang ist. Es ist schon beeindruckend über eine solch lange Brücke über das offene Meer zu fahren, ehrlich gesagt  wirkt der Overseas Highway aus der Fahrerperspektive aber weniger spektakulär als aus der Luft. Übrigens wurden die Keys ursprünglich über eine Eisenbahnlinie von Miami bis Key West verbunden, ein Hurrikan zerstörte 1935 aber große Teile der Strecke, lediglich die meisten Brücken blieben stehen, weshalb anstatt einer Bahnlinie eine Straße gebaut wurde. Zahlreichee der alten Eisenbahnbrücken kann man aber heute noch bewundern.

Vorbei an zahlreichen schönen Buchten, Palmen und karibisch angehauchten Siedlungen erreichen wir schließlich Key West am südlichsten Ende der Florida Keys. Hier endet der Overseas Highway (ein nettes Schild weist darauf hin) und es ist gleichzeitig auch der südlichste zum amerikanischen Kontint gehörende Punkt der USA. Den echten Reiz von Key West macht das karibische Flair der Stadt aus, man hat irgendwie immer das Gefühl an einem Ort für Aussteiger zu sein, man findet Parks mit tropischer Vegetation, schöne Meeresbuchten und traumhafte Sonnenauf- und -untergänge. Im Hafen liegen immer große Kreuzfahrtschiffe vor Anker – kein Wunder, Key West ist auch Anlauf- oder Ausgangspunkt für Schiffsreisen in die Karibik und nach Kuba (es sind ja nur noch 90 Meilen / 144 km bis Kuba). In den Bars ist immer was los und häufig spielen Live-Bands, man sollte sich daher ruhig 1-2 Tage Zeit nehmen um Key West entdecken zu können.
Am ersten Tag nach der Anreise aus Europa spürt man am Abend eines anstrengenden Tages aber doch den Jetlag noch ein wenig, daher haben wir uns anstatt dem Nachtleben dem Hotelpool gewidmet, was auch ganz schön war. ;-) Eine ausführliche Stadtbesichtigung von Key West wurde dann aber am nächsten Tag nachgeholt, die Bilder zeigen es, am Abend gings dann zurück nach Miami.

 

Hier gehts zu Teil 2 der Reise: Unterwegs in und um Miami

Bilder von der Cebit 2013

Die weltgrößte Computermesse, die Cebit in Hannover, bot auch heuer wieder das gesamte Spektrum an Hard- und Software dass man sich wünschen kann. Alle großen Hersteller waren vertreten und präsentierten ihre neuesten Produkte, dazu wurden auch neue Trends der Forschung vorgestellt, Firmen, Regionen und Länder präsentierten ihre Leistungen oder Vorteile als Standorte für Unternehmen – kurz: es gab wieder viel zu sehen, hier dazu ein kurzer Überblick:

Kleine Fototour durch Mauthausen

Hier einige Bilder einer Fototour durch den Markt Mauthausen die bereits letztes Jahr entstanden, die ich euch aber nicht vorenthalten möchte…

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